Eine Bursektomie ist die operative Entfernung eines entzündeten oder dauerhaft vergrößerten Schleimbeutels (Bursa). Schleimbeutel dienen normalerweise als Gleitschicht zwischen Knochen, Sehnen und Haut. Durch wiederholte Belastung, Druck, Verletzungen oder Entzündungen können sie sich verdicken und schmerzhaft anschwellen.
Besonders häufig betroffen sind die Schleimbeutel am Ellenbogen und Knie.
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Eine Bursektomie kann erforderlich sein, wenn eine Schleimbeutelentzündung über längere Zeit Beschwerden verursacht, wiederholt auftritt oder trotz konservativer Behandlung nicht ausreichend abheilt. Auch bei einer bakteriellen Entzündung kann eine operative Behandlung notwendig werden.
Typische Beschwerden sind eine sicht- und tastbare Schwellung, Druckempfindlichkeit und Schmerzen bei Belastung oder Bewegung.
Der Eingriff
Bei der Operation wird der erkrankte Schleimbeutel über einen gezielten Hautschnitt entfernt. Bei Verdacht auf eine bakterielle Entzündung kann das entfernte Gewebe mikrobiologisch untersucht werden.
Der Eingriff erfolgt je nach Befund und Lokalisation ambulant oder stationär und unter geeigneter örtlicher oder allgemeiner Betäubung.
Als ambulanter Eingriff wird dieser bei uns durchgeführt. Sollte eine stationäre Behandlung erforderlich sein, würden Sie von uns dorthin überwiesen werden.
Nachsorge und Heilungsverlauf
Nach der Operation sind eine sorgfältige Wundkontrolle und Schonung des operierten Bereichs wichtig. Die Belastung kann abhängig von Wundheilung und Beschwerden schrittweise wieder gesteigert werden.
Unser Ziel ist es, Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren, die Funktion des Gelenks zu erhalten und eine möglichst dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erreichen.